Bremer CDU fordert mehr Geld für Digitalisierung, Sicherheit und Bildung
Die Bremer CDU-Fraktion möchte mehr Geld in Digitalisierung, Sicherheit und Bildung investieren. «Es geht ganz zentral darum, wie wir eigentlich mit unserem Geld in Bremen umgehen», sagte die CDU-Fraktionsvorsitzende Wiebke Winter. Der Haushalt der rot-grün-roten Regierung für 2026 und 2027 sei ungenügend: Lücken würden gestopft, aber kaum Impulse gesetzt. Die größte Fraktion in der Opposition bringt deshalb einen eigenen Haushaltsantrag ein - mit fünf Schwerpunkten: 1. Mehr Geld für Künstliche Intelligenz und Digitalisierung: Die CDU-Fraktion schlägt eine Bremen-App vor, mit der die Bürgerinnen und Bürger online Anträge stellen und sich Behördengänge sparen können. 2. Entlastung junger Familien beim Kauf eines Eigenheims: Mit einem Bremen-Geld soll auf Wunsch der CDU-Fraktion die Grunderwerbssteuer erstattet werden. 3. Mehr Sicherheit: Die CDU-Fraktion möchte Polizei und Staatsanwaltschaft besser ausstatten - mit Technik und Personal. 4. Sprachkenntnisse verbessern: Die CDU-Fraktion bekräftigt ihren Vorschlag, ein Kita-Basisjahr einzuführen. Kinder mit Sprachförderbedarf sollen ein Jahr lang eine Vorschule besuchen, um Deutsch zu lernen. 5. Psychische Gesundheit fördern: Laut CDU-Fraktion sollen mehr Schulpsychologen Kinder und Jugendliche begleiten und sich ihrer psychischen Probleme annehmen. Finanzpolitiker Jens Eckhoff (CDU) rechnet mit Kosten von rund 70 bis 90 Millionen Euro. Dafür soll aus seiner Sicht an anderer Stelle gespart werden: So fordert die Opposition schon lange, die Freikarte für Kinder und Jugendliche zu streichen. Die CDU-Fraktion würde außerdem weniger Geld für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und für den Klinikverbund Gesundheit Nord ausgeben. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenWas die CDU-Fraktion fordert
Wo die CDU-Fraktion sparen möchte