Ein Gewitter im niedersächsischen Landkreis Lüneburg hat den Bahnverkehr in weiten Teilen Deutschlands massiv beeinträchtigt. Die Folgen eines Blitzeinschlags in einen Baum, der teilweise auf eine Oberleitung kippte, waren in ganz Norddeutschland, aber auch bis in den Süden und nach Basel in der Schweiz zu spüren. Der Blitz war am Dienstagabend in den Baum in der Gemeinde Deutsch Evern eingeschlagen. Im gesamten Fernverkehr kam es zu Verspätungen und Zugausfällen.
Seit Mittwochnachmittag sei die Strecke zwischen Lüneburg und Uelzen wieder eingeschränkt befahrbar, sagte ein Bahnsprecher am Abend. Die Züge zwischen Hamburg und Berlin fahren demnach wieder regulär. «Da aber aufgrund der umfangreichen Schäden weiterhin Reparaturarbeiten stattfinden, werden die Züge zwischen Hamburg und Hannover umgeleitet», erläuterte der Sprecher. Die Fahrzeit verlängere sich um 20 bis 30 Minuten. Einzelne Züge müssten entfallen. Die Fahrgäste sollten sich vor Reiseantritt zum Beispiel bei www.bahn.de oder in der App DB Navigator informieren.