Das Frühjahr in Niedersachsen ist deutlich zu warm und zu trocken gewesen. Das geht aus der vorläufigen Wetterbilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor. Mit durchschnittlich 9,9 Grad Celsius war es demnach zwischen März und Mai genau zwei Grad wärmer als für gewöhnlich in diesem Zeitraum.
Am 15. April erreichten mehrere Orte in Niedersachsen den Angaben nach mehr als 25 Grad. «Solche Werte sind in der ersten Aprilhälfte sehr selten», hieß es in einer Mitteilung des DWD. Auch gab es im Frühjahr mehr Sonnenstunden als üblich (730 gegenüber 455) und weniger Niederschlag (81 statt 168 Liter pro Quadratmeter).
Für die vierteljährliche Wetterbilanz vergleicht der DWD die Durchschnittswerte für Temperatur, Niederschlag und Sonnenstunden mit den Durchschnittswerten der Jahre 1961 bis 1990, um die längerfristigen Auswirkungen des Klimawandels zu verdeutlichen.