Wegen des bundesweiten Warntags haben auch in Niedersachsen viele Handys geschrillt und Sirenen mancherorts geheult. Nach dem Test und einer ersten Analyse vorhandener Daten zog das Innenministerium in Hannover eine positive Bilanz. Die Warnungen über das Cell Broadcast System, bei dem Warnhinweise auf Handys gesendet werden, Warn-Apps sowie Warnungen über Funk und Fernsehen hätten grundsätzlich funktioniert, teilte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage mit.
Das Land schließe sich damit einer ersten Einschätzung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn an, hieß es. Durch das Bundesamt war auch der Probealarm gegen 11.00 Uhr ausgelöst worden. Mit dem bundesweiten Warntag will das dem Bundesinnenministerium unterstellte BBK herausfinden, wie viele Menschen eine Warnung vor Gefahren im Ernstfall erreichen würde.