Herzlicher hätte der Empfang kaum sein können: Spanierinnen und Spanier haben Einsatzkräften aus Niedersachsen für ihren Einsatz gegen die verheerenden Waldbrände gedankt. «Die Menschen haben Lichthupe gemacht. Die Menschen haben Daumen hoch aus den Fahrzeugen gegeben, haben Hände gefaltet», erzählte Feuerwehrmann Daniel Lahrs nach seiner Rückkehr. «Das ging mir schon sehr, sehr nahe, dass sie wirklich froh waren, dass wir da vor Ort waren.»
Als die Truppe aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen am 1. August in der spanischen Region Kastilien und León eintraf, bot sich ihnen ein bedrohliches Szenario. «Der Waldbrand war schon sehr, sehr dicht an den Dörfern dran», sagte Lahrs, der sonst für die Freiwillige Feuerwehr Wietze im Landkreis Celle unterwegs ist. «Das war kurz und knapp, dass die Städte evakuiert oder das Dörfer evakuiert werden mussten.»
Beim Löschen seien alle ganz schön ins Schwitzen gekommen. «Also wir hatten ungefähr zwischen 30 und 35 Grad Außentemperatur, dann steiles Gelände», berichtete der Maschinist. Trotzdem mussten die Einsatzkräfte aus Sicherheitsgründen ihre komplette Ausrüstung tragen. Hinzu kam das unbekannte Terrain. «Wir kannten uns da ja nicht aus.»