«Wir vermissen dich», steht auf weißen Luftballons, die in der geschmückten Kirche im niedersächsischen Bremervörde schweben. Vor dem Altar steht ein großes Bild von Arian. Der sechsjährige Junge lacht auf dem Foto. «Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind - Mama und Papa mit Aaron», steht auf einem Blumengesteck.
Nach dem Tod des rund zwei Monate lang vermissten Jungen ist das Kind im engsten Kreis der Angehörigen beerdigt worden. Zeitgleich konnten sich Trauernde in der katholischen St. Michael Kirche in Bremervörde verabschieden. Die Räumlichkeiten wurden im Auftrag von Arians Familie geschmückt - mit vielen Blumen, Kränzen, brennenden Kerzen und Luftballons, auch in Form eines Flugzeugs, eines Dinosauriers und einer Friedenstaube.
Auf einem großen Bildschirm wurden Fotos aus dem Leben des autistischen Kindes gezeigt. Die Bilder zeigten Arian als Baby, als Kleinkind und größeren Jungen im Alltag und bei Ausflügen. Auf vielen Fotos lacht der Junge herzlich - während er mit Bauklötzen, Flugzeugen oder Dinosauriern spielt.