Nachdem hochgiftiges Arsen aus einer Firma im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt) in die Umgebung gelangt ist, entspannt sich die Einsatzlage. Die ersten Feuerwehrkräfte würden wieder einrücken, teilte der Landkreis Harz am Abend mit. Die letzte Fundstelle sei gesichert worden. Am Vormittag waren im unmittelbaren Umfeld des Firmengeländes größere Mengen von Arsen in Form von Pulver und Granulat gefunden worden.
Die Polizei ermittelt inzwischen zu einem Einbruchdiebstahl, da neben dem gefundenen Arsen noch weitere Chemikalien fehlten. Gegenwärtig gehe man davon aus, dass unbekannte Täter mehrere Behältnisse mit Arsentrichlorid gestohlen haben, teilte eine Polizeisprecherin mit. Dabei sei auch eine unbekannte Menge Chemikalien freigesetzt worden. Es könne auch nicht ausgeschlossen werden, dass die unbekannten Täter mit den Gefahrstoffen kontaminiert worden seien. Zum genauen Hintergrund, ob die Chemikalien etwa gezielt gestohlen worden seien, werde derzeit ermittelt.