Aus einer Firma am Rand von Osterwieck im Landkreis Harz ist hochgiftiges Arsen in die Umgebung gelangt - die Kriminalpolizei ermittelt. Am Morgen sei es zu der Großschadenslage gekommen, teilte der Landkreis mit. Die Ursache sei noch nicht bekannt. «Es sind vielfach Mengen von Arsen in Form von Pulver und Granulat im unmittelbaren Umfeld des Firmengeländes ausgebreitet.»
Einsatzleitung berichtet von diversen Fund- und Austrittsorten
Laut der Einsatzleitung gebe es neun Fund- beziehungsweise Austrittsorte, hieß es weiter. «Es wurden kaputte Behälter und Gebinde gefunden, sowohl auf dem Firmengelände und auf dem umliegenden Feld.» Zudem forderte der Landkreis auf: «Wer in Osterwieck oder im Umkreis Gefäße mit chemischen Stoffen oder ungewöhnlich aussehende Behälter findet, wählt bitte umgehend den Notruf 112!»
Es seien ein mobiles Labor und eine Drohne zur weiteren Lageeinschätzung angefordert worden. Eine Polizeisprecherin in Magdeburg bestätigte, dass die Kriminalpolizei vor Ort sei und ermittle. Weitere Details sollen später veröffentlicht werden.