Der Hund, der in Lohne seinen eigenen Halter totgebissen haben soll, war vor der Attacke nach Angaben des Landkreises Vechta nicht in gefährlicher Weise gegenüber Menschen aufgefallen. «Beißvorfälle des Hundes gegen Menschen sind gegenüber dem Landkreis bislang nicht zur Anzeige gebracht worden», teilte eine Sprecherin des Landkreises auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Entsprechend sei auch kein Verfahren zur möglichen Einstufung des Hundes als gefährlich eingeleitet worden.
Allein im November 2023 habe es eine Mitteilung bezüglich eines Beißvorfalls des Hundes zum Nachteil einer Katze gegeben, teilte die Landkreisverwaltung weiter mit. Ein Einstufungsverfahren zur Gefährlichkeit des Hundes sei danach aber nicht erfolgt, «da dieser Vorfall für sich genommen nicht die Annahme einer gesteigerten Aggressivität des Hundes im Sinne des NHundG rechtfertigte», teilte die Landkreisverwaltung im Hinblick auf das Niedersächsische Hundegesetz (NHundG) mit.