Bei Sommerhitze sind Badeseen ein beliebtes Ziel. Das bedeutet in der Folge auch mehr Unfälle. «Einsätze mit schwer verletzten oder verstorbenen Personen gehören zu den belastendsten Situationen, mit denen Wasserretterinnen und Wasserretter konfrontiert werden können», sagt Martin Holzhause, Sprecher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).
Besonders belastend seien Einsätze, bei denen Kinder betroffen sind, oder wenn Wiederbelebungsmaßnahmen trotz aller Bemühungen nicht erfolgreich verlaufen.
Allerdings machten solche Ereignisse nur einen vergleichsweise kleinen Teil der Einsätze aus, betont der DLRG-Sprecher. Im Vordergrund stünden für die meisten Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer die Prävention, die Absicherung von Gewässern sowie Hilfe und Rettungen.