Bei sommerlichem Badewetter sind am Pfingstwochenende in Freibädern, Seen und Flüssen sechs Menschen ums Leben gekommen. Darunter waren vier Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 14 Jahren, wie die Behörden mitteilten. Die Unglücke bei Temperaturen um die 30 Grad ereigneten sich in Niedersachsen, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
Ein vierjähriger Junge wurde am Sonntag in einem Freibad in Ludwigshafen tot im Wasser aufgefunden. Vermutlich sei das Kind ertrunken, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Ludwigshafen der Deutschen Presse-Agentur. Die Ermittlungen stünden am Anfang. Zuvor hatte unter anderem der «Mannheimer Morgen» über das Unglück berichtet.
In dem ostfriesischen Ort Marienhafe bargen Taucher ein 13 Jahre altes Mädchen tot aus einem Kiessee. Auch hier dauerten die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks an. An dem Einsatz waren nach Angaben der Feuerwehr rund 80 Kräfte beteiligt.
In Hasbergen im Landkreis Osnabrück kam laut Polizei ein 34 Jahre alter Mann mutmaßlich bei einem Badeunfall ums Leben. Einsatzkräfte seien am Sonntagabend zu einem abgelegenen Privatsee gerufen worden, nachdem dort persönliche Gegenstände am Ufer entdeckt worden waren. Der Mann wurde später tot im Wasser gefunden, wie es weiter hieß.