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WWF fordert Ende der Öl- und Gasförderung im und am Wattenmeer bis 2030

WWF fordert Ende der Öl- und Gasförderung im und am Wattenmeer bis 2030
Der WWF hat seine Forderung erneuert, die Ölforderung im Wattenmeer bis 2030 einzustellen. (Archivbild) / Foto: Carsten Rehder/dpa
Von: DieNiedersachsen News
Fossile Energie gefährdet laut WWF das Wattenmeer. Warum die Organisation auch beim Ausbau von Offshore-Windparks auf mehr Rücksicht für die Natur drängt.

Die Naturschutzorganisation WWF hat anlässlich der 15. Trilateralen Wattenmeerkonferenz (27. bis 29. Mai) ihre Forderung erneuert, die Gas- und Ölförderung im und am Wattenmeer bis spätestens 2030 komplett einzustellen. «Der Betrieb von Förderplattformen ist ein großes Risiko für die geschützte Natur in der Region», sagte der Programmleiter Wattenmeer beim WWF Deutschland, Jannes Fröhlich. Zudem befeuere das Verbrennen fossiler Rohstoffe die Klimakrise und den Meeresspiegelanstieg so drastisch, dass Teile des Wattenmeeres zu versinken drohten. 

Die Wattenmeerkonferenz beginnt am morgigen Mittwoch im dänischen Esbjerg. Bei der alle vier Jahre stattfindenden Veranstaltung stimmen Regierungsvertreter der Wattenmeer-Anrainer Deutschland, Dänemark und die Niederlande ihr gemeinsames Handlungsprogramm ab. 

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Auch die für die Energiewende notwendigen Windparks in der Nordsee müssten so geplant werden, dass Bau und Betrieb naturverträglich erfolgen, forderte der WWF. Dazu gehöre, dass Kabeltrassen der Offshore-Windparks das Wattenmeer möglichst meiden.

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