Die Naturschutzorganisation WWF hat anlässlich der 15. Trilateralen Wattenmeerkonferenz (27. bis 29. Mai) ihre Forderung erneuert, die Gas- und Ölförderung im und am Wattenmeer bis spätestens 2030 komplett einzustellen. «Der Betrieb von Förderplattformen ist ein großes Risiko für die geschützte Natur in der Region», sagte der Programmleiter Wattenmeer beim WWF Deutschland, Jannes Fröhlich. Zudem befeuere das Verbrennen fossiler Rohstoffe die Klimakrise und den Meeresspiegelanstieg so drastisch, dass Teile des Wattenmeeres zu versinken drohten.
Die Wattenmeerkonferenz beginnt am morgigen Mittwoch im dänischen Esbjerg. Bei der alle vier Jahre stattfindenden Veranstaltung stimmen Regierungsvertreter der Wattenmeer-Anrainer Deutschland, Dänemark und die Niederlande ihr gemeinsames Handlungsprogramm ab.