Bundesumweltminister Carsten Schneider verlangt Klarheit beim weiteren Ausbau der Windenergie auf See. «Die Unternehmen verdienen gut. Ich erwarte, dass sie schnell Klarheit schaffen, weil die Seeprojekte für die Energiewende zentrale Bedeutung haben», sagte der SPD-Politiker der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Samstag).
Schneider stellt Vertragsstrafe in Aussicht
NDR und «Süddeutsche Zeitung» hatten berichtet, dass TotalEnergies und der britische Öl- und Gaskonzern BP gegebenenfalls von Projekten Abstand nehmen. TotalEnergies hat sich nach eigenen Angaben Flächen mit einer geplanten Offshore-Windkraftkapazität von 7,5 Gigawatt in Nord- und Ostsee gesichert. BP kommt nach eigenen Angaben auf mehr als 4 Gigawatt.
«Noch ist die Lage unklar, aber wenn das stimmen sollte, dann dürfte man die Konzerne nicht vom Haken lassen, sie müssen sich an die Verträge halten. Wenn sie sich wirklich zurückziehen, bestehen wir auf der Zahlung der Pönale, der Vertragsstrafe», kündigte Schneider an.