Das zweite schwimmende Terminal für den Import von Flüssigerdgas (LNG) in Wilhelmshaven soll demnächst in Betrieb gehen. Das teilte das niedersächsische Umwelt- und Energieministerium am Sonntag mit. Demnach hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die nötige wasserrechtliche Erlaubnis zur Einleitung von Abwasser in die Innenjade erteilt. Damit sei eine wesentliche Voraussetzung für die Inbetriebnahme des zweiten Terminals in Wilhelmshaven erfüllt, hieß es. Einen genauen Starttermin nannte das Ministerium nicht.
Das Terminal soll ohne Chlor und Biozide betrieben werden. Für die Reinigung der Rohre werde eine Ultraschalltechnik genutzt, so das Ministerium. Der Bund hat demnach die Mehrkosten für die Umrüstung übernommen. «Die Anlage ist nicht nur green gas ready, kann also dem Import aus Erneuerbaren Energien gewonnenen grünen Gasen dienen, sondern sie arbeitet auch komplett ohne Biozide wie Chlor», sagte Umweltminister Christian Meyer (Grüne) laut Mitteilung. «Das freut mich sehr und ich danke allen Beteiligten für ihre Arbeit, die Umwelt maximal zu schützen.»