Wegen des schlechten Wetters im Juli ist die Zahl der Badetoten in Deutschland leicht zurückgegangen. Mindestens 236 Menschen starben, wie die Präsidentin des Bundesverbands der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG, Ute Vogt, im Lübecker Seebad Travemünde zur Zwischenbilanz nach sieben Monaten sagte. Das seien 16 Tote weniger als im Vorjahreszeitraum. Ein Grund sei der regenreiche Juli. Im Juni hatte die Zahl der Badetoten noch deutlich über dem Vorjahreswert gelegen.
Gemessen an der Zahl der Badenden seien Flüsse die mit Abstand gefährlichsten Gewässer. Dort starben in den ersten sieben Monaten des Jahres 85 Menschen, nach 90 im Vorjahreszeitraum. In Seen kamen 87 Menschen ums Leben, 10 mehr als im Vorjahreszeitraum.