Werder Bremens Neuzugang Marco Grüll drohen nach der Beteiligung an homophoben Gesängen Konsequenzen. Der Fußballprofi, der sich im Sommer den Norddeutschen anschließt, hat sich nach dem Skandal entschuldigt. «Wir als Spieler haben eine gewisse Vorbildfunktion und dieser wurden wir in dieser Situation keinesfalls gerecht», teilte der 25-Jährige am Dienstagvormittag auf der Plattform Instagram mit.
Die österreichische Bundesliga gab am Dienstag bekannt, dass sie eine Anzeige beim Straf- und Beglaubigungsausschuss der Liga gegen die Beteiligten erstattet habe. Es drohen Strafen wie Sperren und möglicherweise Punkteabzug.
Der aktuell noch für Rapid Wien auflaufende Offensivspieler hatte unter anderem mit dem ehemaligen Bundesliga-Profi Guido Burgstaller den Derby-Gegner Austria Wien nach dem 3:0-Erfolg am Sonntag beleidigt, wie Videoaufnahmen im Internet belegen. Mehrere Spieler sangen «Wir sind keine orschwoarmen Veilchen». Auch Burgstaller, der für FC Schalke 04 und den FC St. Pauli spielte, entschuldigte sich auf Instagram.