Fußball-Bundesligist Werder Bremen lässt den von Eintracht Frankfurt an die Weser verliehenen Rafael Borré mit Blick auf dessen schwindende Spielzeit nach Brasilien wechseln. «Rafa hat in der Hinrunde wichtige Tore und Assists für uns gemacht. Es bringt dir aber auch nichts, wenn du einen Spieler hast, der vielleicht unzufrieden ist, weil er aufgrund der Konstellation keine Stammkraft mehr ist, die er vorher war», sagte Werders Profifußball-Leiter Clemens Fritz dem Multimediaportal deichstube.de. «Da muss man dann genau abwägen, was für den Kader am meisten Sinn ergibt – und deshalb haben wir uns so entschieden.»
Der ausgeliehene Stürmer wechselt nach Brasilien zum Erstligisten Internacional Porto Alegre. In der Hinrunde hatte Borré noch als feste Größe in der Werder-Offensive agiert, zur Rückrunde kam der Kolumbianer nicht mehr über die Rolle des Jokers hinaus. Marvin Ducksch, «Justin Njinmah, Nick Woltemade und Dawid Kownacki genießen unser vollstes Vertrauen. Daher haben wir beschlossen, dass es für uns aktuell wichtiger ist, unsere eigenen Jungs auf den Platz zu bekommen», erklärte Fritz. Borré habe «sich aber wirklich immer korrekt verhalten», betonte der 43-Jährige. «Sicherlich war die Situation für Rafa nicht einfach, es ist viel auf ihn eingeprasselt.»