Volleyball-Nationalspieler Erik Röhrs kann wegen einer schweren Krankheit nicht an den Olympischen Spielen in Paris teilnehmen. Der 23-Jährige musste sich einer Operation unterziehen. «Ich habe das Thoracic-Outlet-Syndrom (TOS). Besser gesagt, das Arterielle TOS, was nur bei 1% aller TOS Fälle auftritt», schrieb der Außenangreifer bei Instagram. «Dabei wird bei der Engstelle zwischen Schlüsselbein und der ersten Rippe meine Arterie, die sog. A. Subclavia immer wieder komplett gequetscht und der Blutfluss verhindert.»
Es habe sich die Vorstufe eines Aneurysmas, einer Arterienerweiterung, gebildet. Das habe zu Taubheit und Kältegefühlen in seinen Händen geführt, weil sie schlecht durchblutet gewesen seien, schrieb Röhrs, der in der vergangenen Saison für Volleyball-Bundesligist SVG Lüneburg spielte.