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Schröder-Team Braunschweig bleibt in Basketball-Bundesliga

Das Team von Welt- und Europameister Dennis Schröder bleibt in der Basketball-Bundesliga. / Foto: Swen Pförtner/dpa
Das Team von Welt- und Europameister Dennis Schröder bleibt in der Basketball-Bundesliga. / Foto: Swen Pförtner/dpa

Dank einer Wildcard bleibt das Team von Gesellschafter Dennis Schröder in der Basketball-Bundesliga. Die Löwen aus Braunschweig profitieren dabei von einem Aufstiegsverzicht.

Die Löwen Braunschweig bleiben trotz sportlichen Abstiegs in der Basketball-Bundesliga (BBL). Das Team von NBA-Star und Eigentümer Dennis Schröder erhielt von der Gesellschafterversammlung der BBL eine Wildcard für die kommende Saison. «Nun liegt es an uns, das zu rechtfertigen und zu zeigen, dass wir unseren Platz in der BBL verdienen», erklärte Löwen-Geschäftsführer Nils Mittmann.

Für die Wildcard musste der Club aus Niedersachsen 800.000 Euro zahlen. Auch die Fans haben mit der Aktion «Wildcard Club 26» ihren Beitrag geleistet. «Dieses Investment ist alles andere als selbstverständlich und zeigt einmal mehr unseren starken Zusammenhalt», zeigte sich Welt- und Europameister Schröder beeindruckt

Ligaverbleib nur dank Aufstiegsverzicht von Kirchheim

Als Tabellen-17. der vergangenen Bundesliga-Saison hätten die Braunschweiger sportlich in die sogenannte ProA gemusst. Durch den Verzicht des Bundesliga-Aufsteigers Kirchheim Knights schrieb die BBL den freigewordenen Platz mit einer Wildcard aus. Kirchheim konnte den geforderten Etat in Höhe von mindestens vier Millionen Euro sowie die Mindestkapazität der Halle (3.000 Zuschauer) nicht erfüllen.

Neben Braunschweig bewarb sich auch der zweite Bundesliga-Absteiger Heidelberg um die Wildcard. Da die Norddeutschen die Saison in der Tabelle vor den Heidelbergern beendeten, besaßen die Braunschweiger ein Vorkaufsrecht und erhalten nun eine neue Chance in der höchsten deutschen Spielklasse. 

«Dafür werden wir alles investieren und sind hoch motiviert, uns in der kommenden Saison deutlich besser zu präsentieren als zuletzt», sagte Mittmann, der in Kürze bereits erste Personalien präsentieren will.

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