Der Transferpoker des VfB Stuttgart um Offensivspieler Dzenan Pejcinovic vom Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg zieht sich. «Wir sind weiterhin in Gesprächen», sagte VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth nach dem 2:2 gegen den FC Paris. Aktuell sei der VfB jedoch von einem positiven Ergebnis «weit entfernt». Es sei nicht davon auszugehen, dass der Club in der kommenden Woche einen neuen Spieler haben werde, so Wohlgemuth.
Mittelstürmer Pejcinovic gehörte zu den wenigen Lichtblicken in einer enttäuschenden vergangenen Spielzeit der Wolfsburger. In 34 Pflichtspielen für den VfL erzielte er zwölf Treffer. Medienberichten zufolge soll die Ablöseforderung rund 25 Millionen Euro betragen.
Da die Niedersachsen zuletzt den Griechen Konstantinos Koulierakis für kolportierte 17 Millionen Euro an AS Rom verkauft haben, sind sie nicht zwingend auf einen Transfer von Pejcinovic angewiesen. Zumal VW den Club weiter üppig unterstützt. Dennoch würde der VfL den Stürmer wohl ziehen lassen, wenn der VfB die Ablöseforderung erfüllt. Im Test gegen den niederländischen Club SC Telstar wurde Pejcinovic am Freitag auf jeden Fall geschont.