An diesem Samstag trifft RB Leipzigs neuer Geschäftsführer Marcel Schäfer zum ersten Mal in der Fußball-Bundesliga auf seinen langjährigen Club VfL Wolfsburg - und hadert sieben Monate nach der Trennung im April noch immer mit den damaligen Umständen. Vor allem die Anfeindungen zahlreicher VfL-Fans hätten ihn «schwer getroffen», bestätigte der 40-Jährige in zwei Gesprächen mit dem «Kicker» und der «Wolfsburger Allgemeinen Zeitung».
«Bei allem Verständnis für Kritik, für Enttäuschung und Unverständnis darüber, wurden Grenzen überschritten, auch gegenüber meiner Familie», sagte Schäfer. Er habe damals «nichts dazu gesagt, weil ich auch keine Schlammschlacht wollte. Weil es für mich 17 unvergessliche Jahre in Wolfsburg waren. Diese Dankbarkeit, die Historie und Verbindung, die lasse ich mir durch kein Plakat nehmen.»