Enttäuscht saßen die Volleyballer der SVG Lüneburg auf den Werbebanden der LKH-Arena. Aus den Lautsprechern schallte der Party-Hit «Sweet Caroline». SVG-Trainer Stefan Hübner und seine Schützlinge hatten zuvor die entscheidende 1:3-Niederlage in der «Best of Five»-Serie um die deutsche Meisterschaft gegen die BR Volleys kassiert - die zweite in der heimischen Halle. Und nun mussten sie mit ansehen, wie die Berliner die zehnte Meisterschaft in Serie und den 16. nationalen Titel insgesamt feierten.
Nach der Siegerehrung hatte sich Hübner aber schnell wieder gefasst. «Die Saison war unglaublich – jetzt eine Nacht darüber schlafen und dann wird der Stolz auf das Erreichte durchkommen», sagte der 50-Jährige, der seit 2014 die Verantwortung an der Seitenlinie trägt und die Niedersachsen in die deutsche Spitze geführt hat.