Nach dem irren Bundesliga-Rekord ließ sich Noah Atubolu von seinen Mitspielern feiern, übertreiben wollte es der Torwart des SC Freiburg dabei aber nicht. «Ich bin kein Fußball-Gott», sagte Atubolu, nachdem er von einem Radioreporter so genannt worden war. «Dass ich den fünften Elfmeter in Serie gehalten habe, ist natürlich verrückt. Da danke ich Gott. Ich bin überglücklich, weil das nichts Selbstverständliches ist.»
In der Tat: Fünf parierte Strafstöße nacheinander sind alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Im Gegenteil: Sie sind etwas ganz Besonderes. Noch nie in der Geschichte der Bundesliga blieb ein Torwart fünfmal in Serie Sieger im Duell mit dem Elfmeterschützen.
Doch der 23-Jährige gab sich nach dem parierten Strafstoß von Werder Bremens Romano Schmid ganz bescheiden. «Wir besprechen das immer im Torwartteam und ich bin dann derjenige, der das auf den Platz überträgt.»