Nach Meinung von Eintracht Braunschweigs Präsidentin Nicole Kumpis erschweren die bestehenden Strukturen Trainerinnen den Weg in den Profi-Fußball. «Es fehlt nicht an fachlicher Qualität, sondern an strukturellen Voraussetzungen und Chancen. Umso wichtiger ist es, dass mehr Frauen sichtbar werden und den Weg in Führungspositionen im Profi-Fußball gehen – auf der Trainerbank, im Management oder in den Gremien», sagte Kumpis der Deutschen Presse-Agentur.
Dass der 1. FC Union Berlin Marie-Louise Eta zur ersten Cheftrainerin in der Männer-Bundesliga beförderte, bezeichnete die Niedersächsin als längst überfälliges Signal. «Ich kenne Marie-Louise persönlich, habe mich sehr für sie gefreut und ihr für diese Aufgabe viel Erfolg gewünscht. Gleichzeitig zeigt es aber auch, dass wir im Jahr 2026 noch nicht da sind, wo wir sein sollten – denn solche Schritte dürften längst keine Besonderheit mehr sein», befand Kumpis.