Titelverteidiger VfB Stuttgart hat erst in einem Acht-Tore-Drama mit Verlängerung und Elfmeterschießen die erste Runde des DFB-Pokals überstanden. Drei Monate nach dem Endspiel-Triumph in Berlin quälte sich der VfB in einem der spannendsten Pokalspiele der vergangenen Jahre zu einem 8:7-Erfolg im Elfmeterschießen beim Zweitliga-Club Eintracht Braunschweig. Nach 90 Minuten stand es 3:3 (1:1), nach dem Ende der Verlängerung 4:4.
«Das sind dies Nächte, von denen man immer redet. Das war ein schweres Spiel auswärts. Das war für den neutralen Zuschauer brutal zuzuschauen. Das war nervenaufreibend», sagte Ermedin Demirovic nach der Partie in der ARD. «Es freut mich, dass wir weitergekommen sind. Es war ein geiles Spiel aus unserer Sicht und Eintracht hat ein überragendes Spiel gemacht.»
Zweimal lagen die Stuttgarter vor 20.865 Zuschauern im Eintracht-Stadion bereits zurück. Der eingewechselte Nick Woltemade rettete den Favoriten erst in der 89. Minute mit seinem Tor zum 3:3 in die Verlängerung. Dort unterlief dann Sanoussy Ba früh ein Eigentor (92.), doch die bissigen, laufstarken und nie nachlassenden Braunschweiger schlugen durch Christian Conteh (104.) erneut zurJück.