Jedes Jahr kommt es in Deutschland zu Badeunfällen, viele enden tödlich. Oft ist es ein leiser Tod – und ein schneller, der binnen Minuten eintreten kann. An bewachten Gewässern sehen Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer oft das Drama - im vergangenen Jahr haben die Wasserretter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) 704 Menschen vor dem Ertrinken bewahrt. 2024 waren sie in 699 Fällen noch rechtzeitig im Wasser zur Stelle.
Insgesamt retteten sie im vergangenen Jahr 1.154 Menschen das Leben – einschließlich derjenigen, die am Strand oder auch abseits des Strandes einen Herzinfarkt oder andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen erlitten, wie die DLRG mitteilte. Ein Jahr zuvor waren es sogar 1.446 Gerettete. Mindestens 393 Menschen konnten die Lebensretter im vergangenen Jahr allerdings nicht mehr helfen – sie starben. Das waren 18 weniger als 2024.