Einer Volksinitiative, die das Gendern in einigen Bereichen im Land verbieten will, fehlen noch Unterschriften. Bis zum 7. März benötigen die Organisatoren noch mehr als 20.000 Unterschriften - sind aber optimistisch diese zu erreichen. «Wir sind zuversichtlich, die nötigen Stimmen für eine erfolgreiche Volksinitiative zu bekommen», sagte Mitorganisator und CDU-Kommunalpolitiker Alexander Börger.
Die nach eigenen Angaben überparteiliche Volksinitiative braucht mindestens 70.000 Unterschriften, um erfolgreich zu sein. Das Kultusministerium stellt sich unterdessen gegen die Forderungen.
Im Erfolgsfall muss sich der Niedersächsische Landtag mit der Volksinitiative «Stoppt Gendern in Niedersachsen» beschäftigen und einen Beschluss fassen. Das Landesparlament kann sich dabei auch gegen die Volksinitiative aussprechen. Am Donnerstag wollen die Organisatoren der Volksinitiative vor der niedersächsischen Staatskanzlei protestieren. Sie fordern, dass sich Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) auf ihre Seite stellt. Dazu verweisen die Organisatoren auf Umfragen, nach denen die Mehrheit der Bevölkerung geschlechtsneutrale Formulierungen ablehne.