Die Zahl der Studienberechtigten ist im Bundesland Bremen gestiegen. Gemeint sind junge Menschen, die eine Hochschulreife erlangen und damit studieren können. Wie aus vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, gab es im Jahr 2024 im kleinsten Bundesland 1,8 Prozent mehr Studienberechtigte als im Jahr zuvor.
Insgesamt erlangten dort 3.000 Menschen die Hochschulreife (Abitur) oder die Fachhochschulreife. Damit zeigt Bremen eine andere Entwicklung als bundesweit: In ganz Deutschland sankt die Zahl um 1,7 Prozent.
In fast allen Bundesländern gab es weniger Studienberechtigte als im Vorjahr, nur in Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen waren es mehr. Allerdings war der Zuwachs in Mecklenburg-Vorpommern mit 0,4 Prozent und in Hessen mit 0,2 Prozent deutlich kleiner als Bremen.
Für das Land Baden-Württemberg lagen dem Statistischen Bundesamt noch keine vergleichbaren Zahlen vor. Am stärksten waren die Rückgänge in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die jeweils eine Abnahme von knapp vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten.