Für die Zeit nach der geplanten Übernahme von Werftstandorten in Norddeutschland hat Rheinmetall-Chef Armin Papperger deutliches Wachstum dort angekündigt. Auf der Peene-Werft in Wolgast in Mecklenburg-Vorpommern sagte er: «Unser Ziel muss es sein, den Umsatz hier zu verdoppeln, natürlich auch mit viel mehr Menschen.»
Deutschlands größter Rüstungskonzern hatte sich mit der Bremer Werftengruppe Lürssen auf einen Kauf ihrer Militärsparte NVL geeinigt. Zu NVL zählen noch weitere Werft-Standorte in Hamburg und Wilhelmshaven. Papperger hofft eigener Aussage nach bis Weihnachten auf eine Genehmigung der Kartellbehörden.
«Das Ziel ist, den Marine-Bereich, das heißt den NVL-Bereich heute, der bei etwa 1,3 Milliarden Umsatz ist, auf über 5 Milliarden aufzubauen.» Man müsse sich darauf einstellen, innerhalb der ersten zwei bis drei Jahren den Umsatz an den jeweiligen Standorten zu verdoppeln.