Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil will die Handelsbeziehungen mit südamerikanischen Ländern intensivieren. Ein wichtiges Thema während seiner sechstägigen Reise nach Brasilien und Argentinien sei das zur Ratifizierung anstehende EU-Mercosur-Abkommen gewesen, sagte der SPD-Politiker nach seiner Rückkehr.
Nach 25 Jahren Verhandlungen habe man sich im Dezember 2024 auf eine große Freihandelszone zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Staaten geeinigt. Zu diesen Staaten gehören unter anderem Brasilien und Argentinien. Der niedersächsische Regierungschef betonte: «Gerade in einer Zeit, in der die USA mit drastischen Zöllen drohen, bietet eine Freihandelszone mit über 770 Millionen Menschen enorme Perspektiven.»