Der Kieler Marineschiffbauer TKMS will die erste Fregatte vom Typ Meko A-200 DEU wie geplant 2029 an die Marine ausliefern. «Die Ankündigung im ersten Schritt vier Schiffe zu beschaffen und optional um vier weitere zu erweitern, öffnet die Perspektive die deutsche Werftenindustrie einzubinden», sagte TKMS-Chef Oliver Burkhard. «Wir sind offen für Gespräche mit unseren Industriepartnern.»
«TKMS hat bereits im Februar mit den Vorarbeiten begonnen», sagte Burkhard. Die Werft können einen international erprobten, kosteneffizienteren und skalierbaren Schiffstyp liefern.
Zuvor war das Aus für das milliardenteure Rüstungsprojekt F126 bekanntgeworden. Das zunächst als Generalunternehmer beauftragte niederländische Unternehmen Damen Schelde Naval Shipbuilding (DSNS) habe demnach zeitliche und finanzielle Rahmenbedingungen nicht einhalten können, so das Verteidigungsministerium. Die erste Fregatte mit einer sogenannten Anfangsbefähigung hätte Mitte 2028 geliefert werden sollen. Die folgenden fünf Schiffe bis 2033. Zuerst hatte der «Spiegel» berichtet.