Der 80. Geburtstag von Gerhard Schröder wird ganz anders werden als der 70.: Keine offiziellen Empfänge, keine Festreden von Parteivorsitzenden, Ministerpräsidenten oder Bürgermeistern. Der frühere Kanzler, der von 1998 bis 2005 die erste und bis heute einzige rot-grüne Koalition auf Bundesebene führte, gilt heute wegen seiner Freundschaft zum russischen Präsidenten Wladimir Putin als Geächteter im politischen Berlin. Er will das aber nicht so richtig auf sich sitzen lassen, wie er im Interview der Deutschen Presse-Agentur sehr klar durchblicken lässt.
Frage: Sie werden am 7. April 80. Wie feiern Sie Ihren Geburtstag?
Antwort: Das ist eine Überraschung für mich. Meine Frau hat Freunde und Freundinnen eingeladen. Ich weiß weder welche, und ich weiß nichts über ein denkbares Programm. Ich weiß nur, dass es in Berlin stattfindet.
Frage: Sie treten wieder stärker in der Öffentlichkeit in Erscheinung, melden sich auch in Interviews zu Wort. Warum machen Sie das? Ist das der Versuch eines Comebacks als Elder Statesman?