Der Rüstungskonzern Rheinmetall plant eine neue Munitionsfabrik in Lettland. Die Premierministerin des baltischen Staats, Evika Siliņa, und Rheinmetallchef Armin Papperger unterzeichneten am Donnerstag in Hamburg eine entsprechende Absichtserklärung. Betrieben werden soll die Fabrik von einem Joint Venture aus Rheinmetall (51 Prozent) und der lettischen State Defence Corporation (49 Prozent). Produziert werden soll Artilleriemunition des Kalibers 155 Millimeter sowohl für die lettische Armee als auch für deren Partner und den Export.
Rheinmetall baut derzeit 13 Fabriken parallel
Rheinmetallchef Papperger sagte, sein Unternehmen baue derzeit 13 Fabriken parallel in ganz Europa. «Das ist ein Teil unseres Risikomanagements auf der einen Seite und auf der anderen Seite möchten wir natürlich auch, dass alle Länder partizipieren.» Es sei wichtig, dass es unterschiedliche Werke gebe und gerade für Osteuropa und das Baltikum sei es entscheidend, auch eigene Kapazitäten zur Verteidigung zu haben.
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