Der niedersächsische FDP-Chef Konstantin Kuhle sieht seine Partei trotz schwieriger Ausgangslage gut verankert im Land. «Viele engagieren sich seit mehr als 30 Jahren. Wir sind ein Traditionsverein», sagte Kuhle der Deutschen Presse-Agentur. Die FDP sei in vielen Kreistagen und kreisfreien Städten mit Fraktionen vertreten – darauf lasse sich aufbauen. An diesem Wochenende treffen sich die Liberalen zu ihrem Landesparteitag in Celle.
Zugleich räumte Kuhle ein, dass seine Partei es zwischen Harz und Küste traditionell schwerer habe als in vielen anderen Bundesländern. «Niedersachsen war historisch nie einfaches Terrain für die FDP.» In manchen Regionen dominiere die SPD, in anderen die CDU. «Die großen Parteien haben hier eine stärkere Bindungskraft. Deshalb ist ein Teil der Wählerschaft für die FDP hier schwerer erreichbar.»