Die Ministerpräsidenten der Länder fordern vom Bund mehr Investitionen in die deutschen Häfen. «Aus den 300 Milliarden Euro Bundesanteil des Sondervermögens muss spürbar mehr Geld bei den Häfen ankommen. Dazu haben sich die Länder einstimmig 16 zu null bekannt», erklärte Mecklenburg-Vorpommerns Staatskanzleichef Patrick Dahlemann (SPD) nach dem Treffen in Mainz. «Wir erwarten eine dauerhafte Aufstockung der bisher 38 Millionen Euro im Bundeshaushalt für die Häfen.»
Die Häfen im Norden sind von wirtschaftlicher Bedeutung für ganz Deutschland – als Umschlagplätze und Industriestandorte, wie Dahlemann betonte. «Der Bund muss mehr in die Häfen investieren, auch um die Konjunktur weiter anzukurbeln.»