Mit einem Aufruf des Gastgebers für ein Böllerverbot an Silvester hat die Innenministerkonferenz von Bund und Ländern (IMK) in Bremen begonnen. Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) sagte bei der Eröffnung: «Ich glaube, wir haben einen Punkt erreicht, wo viele nachdenklich geworden sind». Für Tiere sei das private Feuerwerk eine große Belastung. Für Polizei und Feuerwehr seien die Silvesternächte «ein Alptraum.» Am Neujahrstag sehe Bremen oft aus «wie nach einem Bürgerkrieg».
Wenn es kein bundesweites Verbot gebe, dann sollten zumindest Länder und Kommunen die Möglichkeit haben, entsprechend zu entscheiden, sagte Mäurer, der sein Amt in wenigen Tagen abgibt. Dass dazu in Bremen ein einstimmiger Beschluss gefasst wird, ist allerdings nicht zu erwarten, wie von einigen Innenministern zu hören war.