Die CDU sieht sich in ihrem Vorwurf bestätigt, Niedersachsens Justizministerin Kathrin Wahlmann habe unnötig teure Dienstreisen gemacht. Die Oppositionsfraktion spricht von «Urlaub auf Steuerzahlerkosten». Unter anderem geht es um die Frage, ob die SPD-Politikerin im vergangenen September mit ihrer Delegation einen Tag früher ins Baltikum reiste als nötig gewesen wäre.
Auf Anfrage des CDU-Abgeordneten Jens Nacke zu dem Programm erklärte das Justizministerium, am zweiten Tag im estnischen Tallinn sei die Delegation während einer Arbeitspause unter anderem spazieren gegangen und habe ein Museum besucht. Nach Abschluss der Gespräche hätten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Sonntag zudem eine Stunde lang Sport getrieben.