Bei bestem Sommerwetter hat die Bundeswehr in Rostock-Warnemünde im Rahmen der Manöverreihe «Quadriga 2025» ihre Einsatzfähigkeit bei Schiffstransporten sowie dem Schutz von Seewegen und wichtiger Infrastruktur demonstriert. Beteiligt waren mehrere Teilstreitkräfte sowie Polizeieinheiten. Angesichts der aktuellen Bedrohungslage sei eine gesamtstaatliche Abschreckung mit militärischer Einsatzbereitschaft notwendig, sagte der Generalinspekteur der Bundeswehr Carsten Breuer.
Der Auftrag sei klar: «Wir verteidigen jeden Quadratzentimeter des Bündnisgebietes zu Land, zu See und in der Luft. Den Auftrag setzen wir konsequent um, insbesondere mit Blick auf Nato-Ostflanke», sagte Deutschlands ranghöchster Soldat in der Marinearsenalwerft in Rostock-Warnemünde. Demonstriert wurden dort vor Vertretern aus Politik, Verwaltung, Militär und diplomatischem Corps unter anderem die Abwehr von Flug- und Wasserdrohnen. Auch zwei Eurofighter überflogen zur Luftraumsicherung das Gebiet.
Teil der Übung war die Verlegung von schwerem Heeresgerät und Fahrzeugen nach Litauen. Auf dem 196 Meter langen Schiff «Ark Germania» waren Bundeswehrfahrzeuge, die von Rostock in den Hafen von Klaipeda verschifft werden sollten. Wasserschutzpolizei und Marine sicherten das Auslaufen des Großfrachters auf der Warnow und wehrten dabei ein fingiertes Störmanöver durch ein Kleinboot ab. Auf der Ostsee übernahm ein internationaler Marineverband, zu dem auch die Fregatte «Bayern» gehörte, die Sicherung des Schiffes bis nach Litauen.