Spitzenpolitiker suchen Kontakt zu Bürgern beim Tag der Deutschen Einheit in Bremen
Bei den zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen haben Spitzenpolitiker bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen den Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern gesucht. Auf dem Weg vom Gottesdienst im Dom zum Festakt im Konzerthaus Glocke schüttelten sie Schaulustigen die Hände, machten Fotos und unterhielten sich mit ihnen. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner ergriff gut gelaunt die Smartphones von Bürgern und machte mit ihnen und Bundeskanzler Friedrich Merz zahlreiche Selfies. Zwei Bremer Zehntklässlerinnen waren schon sehr früh da, um der Prominenz nahe kommen zu können. «Ich wollte mal die bekannten Leute in echt sehen», sagte eine von ihnen. Schleswig-Holsteins und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Daniel Günther und Hendrik Wüst (beide CDU) scherzten gemeinsam mit den Menschen entlang der abgesperrten Sicherheitszone. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender ließen sich Zeit für Begegnungen, bevor sie in die Glocke gingen. Derweil füllte sich die Bremer Innenstadt mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern. Sie nutzten die Gelegenheit, auf einer ansonsten viel befahrenen Straße Seifenkisten auszuprobieren oder in einem Riesenrad weite Sicht über das Festgelände zu erhalten. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten