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Nach Hinweis auf Hamas-Symbol: Museum prüft Ausstellung neu

Nach Hinweis auf Hamas-Symbol: Museum prüft Ausstellung neu
Ein neuer Termin für die Eröffnung der neuen Dauerausstellung ist bislang nicht bekannt. (Symbolbild) / Foto: picture alliance / dpa
Wenige Tage vor dem Festakt stoppt das Museum Friedland die Eröffnung seiner neuen Dauerausstellung. Ein Hinweis auf ein Hamas-Symbol wirft Fragen auf – nun wird die Ausstellung neu geprüft.

Wenige Tage vor dem geplanten Festakt hat das Museum Friedland (Landkreis Göttingen) die Eröffnung seines Erweiterungsbaus und der neuen Dauerausstellung auf Eis gelegt. Grund dafür sind Hinweise auf die Verwendung eines verfassungsfeindlichen Hamas-Symbols, wie das Museum mitteilte. Der Eröffnungstermin am 21. Oktober wird daher verschoben.

An der Eröffnung hatten auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Niedersachsens Kulturminister Falko Mohrs (SPD) teilnehmen sollen. Ein an der Ausstellung beteiligter Protagonist soll das Symbol verwendet haben. Zu seiner Person und den zugrundeliegenden Hinweisen machte das Museum keine weiteren Angaben.

Museum prüft Ausstellungsinhalte

Die Dauerausstellung «Wege nach Friedland. Über Aufbruch, Ankunft und Ankommen» soll nun überarbeitet und inhaltlich neu geprüft werden. Das Museum stehe für eine weltoffene Gesellschaft und wende sich entschieden gegen Antisemitismus, Rassismus und jede andere Form von Diskriminierung, hieß es. Die Eröffnung soll nach Abschluss der Überarbeitung nachgeholt werden. Einen neuen Termin nannte das Museum nicht.

Das Museum Friedland wurde 2016 eröffnet. Es befasst sich mit der Geschichte und Gegenwart des Grenzdurchgangslagers Friedland, durch das laut dem Museum seit der Öffnung im September 1945 rund 4,5 Millionen Menschen nach Deutschland gekommen sind.

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