Ein altes Video, ein Angeklagter in militärischer Uniform und der Vorwurf millionenschwerer Beschaffungen für die Hisbollah: Mit diesen Bildern und Anschuldigungen hat vor dem Oberlandesgericht Celle der Prozess gegen einen 35-Jährigen begonnen. Die Bundesanwaltschaft wirft dem zuletzt in Salzgitter wohnhaften Mann vor, das Drohnenprogramm der Schiitenmiliz Hisbollah logistisch unterstützt zu haben.
Drohnenteile im Wert von rund 1,4 Millionen Euro beschafft?
Der Mann mit libanesischer Staatsangehörigkeit soll seit 2022 zunächst von Spanien aus und später aus Deutschland heraus im Auftrag der Miliz Komponenten und Materialien für den Bau von Drohnen im Wert von rund 1,4 Millionen Euro beschafft haben, hieß es bei der Verlesung der Anklage.