Nach Bekanntwerden der mutmaßlichen Verwicklung seiner Schwiegermutter in die Gewalttat von Stade bekommt der niedersächsische Migrationsbeauftragte Rückendeckung. «Deniz Kurku hat richtig gehandelt, offen zu informieren, dass seine Schwiegermutter in das Geschehene verwickelt ist», betonte Ministerpräsident Olaf Lies (SPD). «Ihn trifft selbst keine Schuld. Wir stehen an seiner Seite.» Auch die SPD-Fraktion im niedersächsischen Landtag stellte sich hinter ihren Parteikollegen.
Kurku hatte am Donnerstag eine Stellungnahme über seine familiäre Verwicklung veröffentlicht. «Unmittelbar nachdem ich aufgrund von Medienberichten von der Betroffenheit meiner Schwiegermutter Kenntnis erhalten hatte, habe ich dieses den Ermittlungsbehörden und weiteren Stellen in meinem beruflichen Umfeld mitgeteilt», ließ der Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe über einen Rechtsanwalt mitteilen.