Die Bundesanwaltschaft hat ein mutmaßliches Mitglied der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK festgenommen. Der Türke sitzt in Untersuchungshaft, wie die Behörde mitteilte. Der Mann soll von Juni 2016 bis Juli 2023 als hauptamtlicher Kader aktiv gewesen sein.
Die Ermittler gehen davon aus, dass er Öffentlichkeitsarbeit für die PKK übernahm. Er soll Propagandaarbeit in Europa koordiniert und durchgeführt haben. «Als Bindeglied zwischen der Führungs- und den Kaderebenen nahm er eine herausgehobene Funktion ein», teilte die Bundesanwaltschaft mit.