Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat der durch die intensivierten Grenzkontrollen stark geforderten Bundespolizei langfristig Entlastung in Aussicht gestellt. Ziel sei es, dass die Kontrolle «zukünftig an den Außengrenzen der EU stattfindet und nicht an den Binnengrenzen», sagte er bei einem Besuch bei der Bundesbereitschaftspolizei im niedersächsischen Duderstadt. Er sei auch gekommen, um ein «dickes Dankeschön» auszusprechen.
Grenzkontrollen und Großveranstaltungen
Die Bundesbereitschaftspolizei unterstützt bei Großveranstaltungen wie Demonstrationen oder Fußballspielen. Aktuell sind ihre rund 6.500 Polizeivollzugsbeamten außerdem auch bei den Grenzkontrollen im Einsatz. Bundespolizeipräsident Dieter Romann hatte gesagt, die Bundespolizei mit ihren insgesamt rund 56.000 Mitarbeitern sei gut genug aufgestellt, um die Aufgaben zu bewältigen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält flexiblere, weniger personalintensive Kontrollen für sinnvoll.