Mit einem Gerichtsverfahren will die Deutsche Umwelthilfe mehr Klimaschutz in Bremen erreichen. Die Organisation hat beim Oberverwaltungsgericht der Freien Hansestadt eine Klimaklage gegen den Bremer Senat eingereicht. Eine Sprecherin des Gerichts bestätigte den Eingang.
«Ziel der Klage ist die Ausarbeitung eines wirksamen Klimaschutzplans, der darlegt, wie Bremen sein gesetzliches Klimaschutzziel für 2030 noch erreichen kann und welche zusätzlichen Maßnahmen dafür umgesetzt werden», teilte die Deutsche Umwelthilfe mit. Der Verein verwies darauf, dass nach dem Bremischen Klimaschutz- und Energiegesetz die CO2-Emissionen des Landes bis zum Jahr 2030 um mindestens 60 Prozent gegenüber 1990 sinken sollen. «Tatsächlich betrug die Minderung im Jahr 2024 lediglich 34,8 Prozent», hieß es.