Bei den Todesfällen, die auf das Rauchen zurückzuführen sind, liegt Niedersachsen über dem bundesweiten Durchschnitt – wie auch Bremen. Der Anteil an allen Todesfällen bei Männern in dem Bundesland habe 2023 bei 17,6 Prozent gelegen, der bundesweite Durchschnitt bei 17,5 Prozent, ergab der neue Tabakatlas des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ).
Am höchsten war der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern mit 19 Prozent, am niedrigsten in Baden-Württemberg (14,7 Prozent). In Bremen waren es wie in Niedersachsen 17,6 Prozent.
Bei den Frauen lag Niedersachsen den Angaben zufolge mit einem Anteil von 12,1 Prozent ebenfalls über dem Bundesdurchschnitt von 10,0 Prozent. In Bremen war der Anteil mit 13,2 Prozent am höchsten, in Sachsen mit 6,9 Prozent am niedrigsten. Die Berechnungen des DKFZ in Heidelberg beruhen nach Angaben einer Sprecherin auf der Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamts.