Ein neues Gerät an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) soll für Krebsdiagnosen schnellere und genauere Bilder liefern. Mit dem neuen Gerät können nach Angaben der Hochschule dreidimensionale Bilder fast des gesamten menschlichen Körpers in einem einzigen Untersuchungsschritt erstellt werden.
Das sogenannte Total-Body-PET/CT ist demnach das erste in Deutschland und erst das vierte weltweit. Dabei werden laut MHH zwei Bildgebungsverfahren miteinander kombiniert – die Positronen-Emissions-Tomografie (PET) und die Computertomografie (CT).
Den Angaben der MHH nach arbeitet das System schneller, präziser und mit geringerer Strahlenbelastung als herkömmliche PET/CT-Anlagen. Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs (SPD) sagte: «Es eröffnet uns neue Möglichkeiten in der Krankenversorgung, weil wir beim Patienten einfach sehr viel schonender und sehr viel schneller sehr viel mehr wissen.»