Die AOK Niedersachsen und das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) warnen vor zunehmenden Gesundheitsrisiken durch Hitze. Besonders ältere Menschen, Schwangere, Wohnungslose und chronisch Kranke seien gefährdet, teilten die AOK und das NLGA vor dem bundesweiten Hitzeaktionstag am Donnerstag mit.
Auswertungen aus einem gemeinsamen Projekt zeigen demnach: In besonders heißen Jahren mussten mehr Menschen wegen Flüssigkeitsmangels stationär behandelt werden. Hohe Temperaturen belasteten nicht nur den Kreislauf, sondern könnten auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychische Belastungen, Infektionen sowie Haut- und Muskel-Skelett-Beschwerden verstärken.
NLGA-Präsident Fabian Feil sagte: «Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Anzahl der Hitzetage in Zukunft weiter zunimmt und damit mehr Menschen stationär behandelt werden müssen.» Für Betroffene seien die Folgen teils lebensbedrohlich. Zugleich werde das Gesundheitssystem stark belastet.