Nach scharfer Kritik aus Grönland an einem Dreh mit US-Flagge für die NDR-Satiresendung «Extra 3» hat sich der Allgäuer Kabarettist Maxi Schafroth für die Aktion entschuldigt. In der Situation sei der satirische Kontext «nicht erkennbar» gewesen, sagte Schafroth der Deutschen Presse-Agentur. «Das hat einige irritiert, das tut mir aufrichtig leid.»
Schafroth hatte sich während des Drehs auf Grönland als US-Regierungsmitglied ausgegeben und versucht, eine US-amerikanische Flagge auf einem öffentlichen Platz zu hissen. Dafür wurde ihm ein Bußgeld aufgebrummt, wie der NDR bestätigte - allerdings ohne Schafroths Namen zu nennen.
«1000 Kronen, das sind ungefähr 130 Euro, die konnte ich direkt auf der Polizeiwache in bar bezahlen», sagte der Kabarettist der dpa. «Ich saß dort relativ lange, auch weil die grönländische Polizei darum bat, andere "Extra 3"-Videos zu sehen, um unsere Arbeit zu verstehen, und ich war erleichtert, dass sie lachen mussten, als ich als Priester mit einem E-Scooter "Habemus papam" rufend über den Petersplatz gefahren bin.»