In der Altmark und dem Wendland verfolgt eine Privatinitiative den Plan, einen länderübergreifenden Sternenpark zu schaffen. «Das Idealziel wäre es, wenn wir in drei bis fünf Jahren, vielleicht auch erst in zehn Jahren, Teile von Altmark und Wendland zu einem Sternenpark zertifizieren lassen könnten», sagt Amanda Hasenfusz von den «Altmarkmachern».
Allerdings sei das ein aufwendiger Prozess, für den es auch Fördermittel brauche. Die «Altmarkmacher» sind nach eigenen Angaben ein Förderverein für den kommunalen Tourismusverband. Neben Aspekten des Umwelt- und Naturschutzes erhofft sich die Initiative vor allem touristische Entwicklungen in der Altmark.
Die Region entlang der früheren innerdeutschen Grenze zählt nach Daten des Online-Portals «Light Pollution Map» zu den dunkelsten Gegenden in Deutschland. Die internationale Organisation «Dark Sky» zertifiziert nach strengen Richtlinien Naturparks oder bestimmte Regionen unter anderem als Sternenparke. Im Westhavelland und in der Rhön gibt es bereits solche zertifizierten Sternenparks, in denen die Lichtverschmutzung besonders gering ist.